Zuletzt aktualisiert: 02 Oktober 2018

Im vorigen Sommern hatten wir, nämlich 3 SchülerInnen vom Hermann Sudermann Gymnasium, eine unvergessliche Glegenheit, zum internationalen Sommercamp „Jugend bewegen – Europa gestalten!“ zu fahren, das für Jugendliche der deutschen Minderheit organisiert wurde. Zu diesem Camp sind sogar 80 Jugendliche aus 11 Ländern in Ost- Südost- und Mitteleuropa gekommen!

Vor der Reise waren wir alle sehr aufgeregt, weil dies das erste Mal war, als wir selbstständig und ohne Erwachsene nach Prag gefahren sind! Am späten Abend im Juli begann unser Abenteuer. Wir fuhren mit dem Bus nach Prag. In Prag angekommen mussten wir keine Weile abwarten, da auf uns schon der bestellte Minibus wartete, der uns bis zum Camp fahren sollte.

Im Camp wurden alle TeilnehmerInnen mit den Regeln bekanntgemacht. Das Panorama des Camps war herrlich! Genauso wie das Programm! Außer den vielen Workshops, haben wir vieles erlebt! Obwohl es enorm heiß war, haben wir einen Ausflug in die Hauptstadt von Tschechien gemacht Dabei haben wir die berühmte John Lenon Wand gesehen. Seit den 1980er Jahren wird sie mit von John Lennon inspirierten Graffiti und Teilen von Beatles-Liedtexten bemalt. Heute steht die Wand für die Ideale der Jugend wie Liebe und Frieden. Außerdem wurden wir zur deutschen Botschaft in Prag eingeladen. Der prächtige Palast hat einen unvergesslichen Eindruck gemacht. Erwähnen müsste man auch die Bootsfahrt in die atemraubende Burg Orlik, die zu der Familie Schwarzenberg gehört. Ihre Türme haben uns sofort an unsere Trakai Burg in Litauen erinnert.

Aber zurück zu den Workshops! Eas gab insgesammt 5 Workshops, deren Themen von Demokratieverständnis bis Umweltbewusstsein und von Medienkompetenz bis Integration reichten. Wir haben das Worshop „Träume „ gewählt. Tage liefen sehr schnell, weil wir enorm viele Aktivitäten hatten: Diskussionen, kreative Arbeit, Präsentationen und selbstverständlich eine Menge von Spielen. Besonders an den heißen Julitagen machte es uns einen besonderen Spaß im See zu baden!

2 wochenlang hat unser Cmap gedauert, aber diese 14 Tage sind so rasch vergangen, dass wir es nicht bemerkt haben, wie dieses Camp zum Schluss gekommen ist. Vieles haben wir gelernt: von Selbständigkeit bis auf Toleranz. Und selbstverständlich haben wir unseren Blickwinkel erweitert sowie auch unsere Deutschkenntnisse verbessert, da die Kommunikationssprache im Camp nur Deutsch war.

Wir möchten uns bei der Lehrerin Frau Marta Einars und Kulturassistentin des deutschen Vereins in Memel Frau Rasa Müller für diese Möglichkeit bedanken. Ihr Supporting und Hilfe hat uns ermöglicht dieses Sommercamp eingener Haut zu erleben. Einen riesengroßen Dank!

Eva Gintalaitė (Klasse 11), Mantas Ežerinskis (Klasse 9) und Vilius Sivickis (Klasse 9)

Zuletzt aktualisiert: 07 September 2018

Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Slowakischen Republik Andrej Kiska

Der einzige deutschsprachige Debattierwettbewerb für Schülerinnen und Schüler in Mittelosteuropas versammelt die 24 besten Debattantinnen und Debattanten aus zwölf Ländern zum Höhepunkt des aktuellen Wettbewerbsjahres in der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

In der Finaldebatte werden die vier besten von ihnen um den diesjährigen Internationalen Gesamtsieg debattieren. Die Streitfrage der Finaldebatte lautet:

„Sollen Rundfunksender besser vor Beeinflussung durch die Regierung geschützt werden?“

Für alle Interessierten, die nicht nach Bratislava kommen können, übertragen wir die Finaldebatte im Live-Stream auf unserer Webseite und auf Facebook.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

 

 

Zuletzt aktualisiert: 08 Dezember 2017

Einmaliges Event in Riga – das Mediencamp

Vor einem Monat fand in Riga ein viertägiges internationales Mediencamp statt, an dem Jugendliche aus Litauen und Lettland und Estland teilgenommen haben. Das Ziel deses Cmps war einen Einblick in die Fotografie, Journalismus und kleine informative Videoinstallation zu bekommen und selbst als Journalisten auszuproben. Parallel zu dem Camp wurde das Song-Festival der deutschen Minderheiten organisiert.

Wir, fünf Schülerinnen aus dem Hermann Sudermann Gymnasium (Gabrielė Špiegytė, Aušrinė Šajaukaitė, Lauryna Urbonaitė, Leticija Uznytė und Ugnė Pėlikytė) hatten Glück an diesen zwei Veranstaltungen teilzunehmen. Wir hatten eine Möglichkeit nicht nur unschätzbare Erfahrungen im Bereich Medien und Journalismus zu sammeln, sondern auch, an einem wunderschönen Konzert von den deutschen Minderheiten teilzunehmen.

Das Programm war intesiv aber höchst interessant. Am Anreisetag wurden alle Jugendliche mit dem Camp-Programm bekanntgemacht. Anschließend besuchten wir das Riga Goethe-Institut. Der zweite Tag war hingegen viel intensiver. Nach dem Frühstück gingen alle Camp-Teilnehmer in das Haus der Medien, wo ein Vortrag über Journalismus, Filme und Fotografieren gehalten wurde. Nach dem Mittagessen wurden die Teilnehmer in drei Untergruppen unterteilt. Jede Gruppe hatte eine andere Aufgabe. Alle nahmen Interviews von verschiedenen Menschen zum Thema „Heimat“ oder „Deutsch-Sein“. Selbstverständlich waren die interviewten Personen die Teilnehmer des Liederfestivals in Riga. Am dritten Tag hatten die Teilnehmer nicht genug Material für die Installation, deswegen wiederholten sie das Interview mit den gleichen Leuten noch einmal. Von 9 bis 16 Uhr haben wir gelernt, wie man mit einem professionellen Movie Maker arbeitetet und ich habe es für mich selbst benutzt, um mein Video zu vervollständigen. Am Ende der Arbeit gab es eine Führung durch die Nationalbibliothek in Riga. Am Abend hatten hatten wir den letzten Job - einen Artikel über das Song Festival zu schreiben. An dem letzten Tag wurden alle drei Videos und Artikel vorgestellt. Jeder teilte mit dem anderen seine Eindrücke, Erfolge, Abenteuer sowie auch Misserfolge, die bei der Erledigung der Aufgaben vorgekommen sind.

Im Großen und Ganzen war dieses Mediencamp eine perfekte Übung für uns, weil wir enorm viel über Medienbesonderheiten, Fotografie, Interviews und ihre Installation gelernt haben und was noch wichtiger ist, dass wir eine einmalige Chance hatten alles auf eigener Haut zu erproben.

Einen besonderen Dank möchten wir unserer Deutschlehrerin Marta Einars sagen, dass sie uns ermuntert hat an diesem einmaligen Camp teilzunehmen.

Lauryna Urbonaitė

III B Klasse

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Zuletzt aktualisiert: 17 November 2017

Dieses Jahr am 8. November hatten die besten Schüler und Schülerinnen aus dem Hermann Sudermann Gymnasium eine einzigartige Möglichkeit nach Brüssel zu fahren und ein europäisches Parlament zu besuchen, wo sie sich an einer internationalen europäischen Jugend-Konferrenz „Zukunft der EU. Getrennt oder zusammen?“ beteiligt haben. Beim Besuch hatten die Schüler sowohl ihre Ideen vorgestellt als auch mit Schülern aus Deutschland und Luxemburg auf Deutsch über aktuelle Themen diskutiert: Brexit, Fake News, Integration, Kommunizieren im Digitalen Europa. An dem demselben Tag hatten wir eine einmalige Möglichkeit nicht nur die Arbeit und Struktur des europäischen Parlaments kennenzulernen sondern wir nahmen auch an einer Sitzung als Zuschauer teil. Nachdem wir in die zentrale Tempel von Europa eingetreten sind und dort einen regen Diskussionstag verbracht hatten, spürten wir eine hohe Motivation und ein festen Wunsch sich politisch weiterzubilden um vielleicht später in der Zukunft zur partnerschaftlichen Koexsistenz des gemeinsamen Europas beizutragen.

In drei Besuchstagen haben wir unteranderem auch das berühmte Parlamentarium in Brüssel besucht, das zu den interaktivsten Museen von Europa zählt. Dabei haben wir unsere Kenntnisse über die Geschichte von allen Mitgliedsstaaten von Europa erfahen. Außerdem hatten wir noch riesengroßes Glück, weil wir noch Zeit dafür hatten, einige Sehenswürdigkeiten von der wunderschönen und multikulturellen Stadt Brüssel zu sehen. Den großen Eindruck hat uns der Grand-Place/Grote Markt gemacht – der zentrale Platz der belgischen Hauptstadt, der wegen seiner atemraubenden Architektur auf der ganzen Welt berühmt ist. Nicht zu vergessen wäre auch die populäre Statue vom Manneken Pis (dem pinkelnden Kanben), der in Brüssel für alle Touristen ein Muss ist. Dabei steht diese Statue für den Geist der Revolte, für den Anti-Konformismus der Brüsseler. Es symbolisiert deren Eigenart, über sich selbst lachen zu können.

Für diese einzigartige Möglichkeit, hautnah das politische Zentrum Europas zu erleben, wollen wir dem Pressebeauftragten im Europäischen Parlament Herrn Axel Heyer einen recht herzlichen Danke sagen, weil, wie unsere Deutschlehrerinnen N. Tallat-Kelpšaitė Dapšienė und J. Ežerinskienė sagen, wir ohne seine unmittelbare Ermunterung und Hilfe es alleine nicht geschafft hätten, nach Brüssel zu kommen. Einen großen Danke für diese großartige Möglichkeit nochmals!

Rusnė Čechavičiūtė, IIIaAušrinė Šajaukaitė, IIIa